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Welche Prozedur dieses Jahr?

Diagnosen- und Prozedurenschlüssel werden jedes Jahr in der Hoffnung und im Glauben erweitert und verfeinert, Behandlungsfälle präzise und zweifelsfrei darstellen zu können. Da sich weder die Medizin Schwarz oder Weiß darstellen noch der Patient sich standardisieren lässt, wird es jetzt und in Zukunft weiterhin medizinische Interpretations- und Auslegungsspielräume auf der Basis von Gesetzen, Verordnungen und Kommentaren geben.

Wenn Diagnosen- und Prozedurenkombinationen erlösrelevant sind, werden sie per EDV herausgefiltert und es wird mittels Grouper analysiert, welche Diagnosen und Prozeduren zu streichen sind, um Behandlungsfälle zu vergünstigen. Danach wird der MDK von den Kostenträgern mit Prüfung der Behandlungsfälle und einer pauschalen Fragestellung „Rundumüberprüfung der kompletten Kodierung und Verweildauer“ beauftragt.

In den MDK-Gutachten fehlen bei sehr vielen Fällen die Qualitätskriterien eines ordentlichen medizinischen Sachverständigengutachtens. Auseinandersetzungen sind vorprogrammiert, wenn von Kostenträgern Streichungen oder Änderungen von Diagnosen und Prozeduren mit handschriftlichen, teilweise unleserlichen und subjektiven Einsatzbehauptungen als „MDK-Gutachten“ akzeptiert und darüber Erlöskürzungen vorgenommen werden. Mischen sich Emotionen und Polemik dazu, münden Auseinandersetzungen in Klageverfahren vor Sozialgerichten mit erheblichen Zusatzkosten und einer langjährigen Verfahrensdauer von etwa 3-8 Jahren.
Somit sind die vom Gericht sehr häufig angestrebten Vergleiche von 50:50 auf Dauer für die allermeisten Behandlungsfälle – mit wenigen Ausnahmen – letztlich keine zufriedenstellende sung. Wenn in der Vollkostenrechnung Personalressourcen, Gerichtsgebühren, Anwaltshonorare, aufwändige vorprozessuale und prozessuale Korrespondenz, mögliche Liquiditätsengpässe mit Zinsverlusten u. a. zusätzlich berücksichtigt werden, wird der Behandlungsfall sogar noch teurer. Mit der ggf. zu erwartenden Aufwandspauschale von zurzeit
300,- € wird keine Kostendeckung erreicht.

 

Lösungen finden bedeutet:

Dialog beginnen und Vertrauen schaffen. Dialog (griech. Unterredung) ist ein Gespräch zur Darstellung von Problemen mittels der Dialektik. Dialektik ist die Kunst, durch eine logische und wissenschaftliche Beweisführung Erkenntnisse im unmittelbaren Verstehen und gedanklicher Kommunikation als Rede und Gegenrede auszutauschen, um Begriffe und Probleme durch höchstes Zueinanderfinden im Denken zu lösen.

 

Meine Empfehlung für Ihr Krankenhaus:

Mit Empathie, Freundlichkeit und Achtsamkeit lassen sich die meisten strittigen Behandlungsfälle in Fallkonferenzen zwischen Krankenhaus und Kostenträger im Dialog unter Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen entweder gleich im Vorfeld oder ebenfalls nach Erstellung eines MDK-Gutachtens klären und überwiegend gleich beim 1. Mal endgültig abschließen. Die im Konsens erreichten Ergebnisse der Fallkonferenzen zu Gunsten des Krankenhauses liegen im Bereich von 70% – 90%. Dieser Weg ist weitaus kostengünstiger und erfolgreicher als Vergleiche vor Sozialgerichten. Zusätzlich werden die Kosten für endlose Widersprüche und Schriftwechsel mit dem MDK und den Kostenträgern gespart. Die Liquidität wird dadurch insgesamt gesichert und verbessert.

Der 1. Schritt zu Ihrem Erfolg:

Nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.
Gern zeige ich Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diesen erfolgreichen Weg – für Sie schnell sungen finden: sicher, flexibel und kassenwirksam.



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