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An alles gedacht?

Dem Krankenhaus sind Gesetze und Verordnungen allgemein bekannt. Die spezielle Umsetzung im Klinikalltag ist jedoch schwierig, weil medizinische Behandlungsfälle nie „Schwarz oder Weiß” sind, es Gesetzeslücken gibt und zusätzlich der MDK seine eigene medizinische Auffassung von der Anerkennung erlösrelevanter Diagnosen und Prozeduren hat.

Für eine bessere, außergerichtliche und damit deutlich kostengünstigere Durchsetzung der Erlöse ist eine rechtssichere, ärztliche und pflegerische Dokumentation das A und O.

Die Dokumentationsanforderungen lassen sich zeitsparend durch folgende allgemeingültige Maßnahmen reduzieren:

  • qualitativ anstatt quantitativ dokumentieren

Ihr Vorteil: Selbstschutz zum eigenen Nachweis bei eventuellen Haftungsansprüchen

  • ärztliche und pflegerische Leistungen korrespondierend und plausibel erfassen

Ihr Vorteil: Kostenersparnis durch weniger Nachfragen der Kostenträger

  • DRG abschließend auf Plausibilität zur Dokumentation in der Krankenakte prüfen

Ihr Vorteil: DRG lässt sich bei Prüfung durch den MDK zu 100% durchsetzen

  • Scores und Ãœberwachungsprotokolle (AEP, ASA, NYHA, BG-Kopfbogen etc.) anwenden

Ihr Vorteil: Etablierte Scores sind rechtssicher und sparen Dokumentationsaufwand

  • obere Grenzverweildauer beachten

Ihr Vorteil: Kostenersparnis durch weniger Nachfragen der Kostenträger

  • Patienten ohne ersichtliche Organisationsmängel nahtlos zwischen Fachabteilungen verlegen besonders bei Wahlleistungspatienten – in dieser Kombination aktuelles Prüfungsraster der Kostenträger

Ihr Vorteil: Kostenersparnis durch weniger Nachfragen der Kostenträger

  • Arztbrief innerhalb einer Woche mit allen relevanten Daten widerspruchsfrei zum stationären Aufenthalt standardisiert erstellen und auf allgemeine Beschreibungen/Wiederholungen verzichten

Ihr Vorteil: Gegenüber MDK und vor Gericht rechtssicher und damit durchsetzbar

Für den vollstationären Aufenthalt und einer zeitnahen Dokumentation z.B. bei den täglichen Visiten sind nachfolgende Fragestellungen hilfreich, damit an alles gedacht wird:

  • Ist eine Betreuung eingerichtet?
  • Liegt eine Notfallaufnahme vor oder ist eine Notfallversorgung vor Aufnahme erfolgt?
  • Welche Vorbefunde wurden bei Aufnahme gesichtet?
  • Welche Anamnese ist aktuell ohne pauschal auf Voraufenthalte zu verweisen?
  • Wie lautet die Arbeitsdiagnose?
  • Welches Behandlungsziel wird angestrebt?
  • Welcher Behandlungsplan ist erstellt?
  • Welche gesicherten Standards werden beachtet?
  • Wie ausführlich und individuell sind Aufklärungsgespräche dokumentiert?
  • Welche Gründe führen zur Diagnostik u. Therapie und sind diese plausibel?
  • Wie werden Ergebnisse von Diagnostik u. Therapie berücksichtigt?
  • Ist die verordnete Medikation u. Dosierung plausibel?
  • Wie wird der Erfolg verordneter Maßnahmen dokumentiert?
  • Welche unerwünschten Wirkungen sind aufgetreten und dokumentiert?
  • Wie werden relevante klinische Beobachtungen erfasst?
  • Werden neue gesicherte Diagnosen genannt und welchen Einfluss haben diese auf den stationären Aufenthalt und ändert sich ggf. die Arbeitsdiagnose?
  • Welche neuen Gesichtspunkte sind dazu gekommen, die diagnostische und therapeutische Konsequenzen haben?
  • Welche Gründe für eine Weiterbehandlung oder Entlassung sind plausibel/indiziert?

Aufgrund der begutachteten Krankenakten wurde festgestellt, dass nicht täglich zu allen Fragen eine ärztliche Dokumentation notwendig ist. Es reicht in einigen Fällen sogar aus, konkret täglich nur eine Frage plausibel zu beantworten, die die Notwendigkeit des vollstationären Aufenthaltes begründet.

Hilfreich für spätere Nachfragen ist die Überprüfung der Vollständigkeit und Chronologie der Krankenakte mittels Checkliste vor der endgültigen Archivierung, um bei späteren Nachfragen der Kostenträger rechtssicher zu antworten oder die Argumentation zur Erlösstreichung zu widerlegen.

Ihre Vorteile:

Der rechtssichere Dokumentationsaufwand lässt sich durch eine prozessorientierte Darstellung des vollstationären Aufenthaltes des Patienten von der Aufnahme bis zur Abrechnung der Behandlung mit den Kostenträgern reduzieren. Dabei können vorhandene und bewährte Dokumentationsvorlagen, diagnostische und therapeutische Behandlungskonzepte, Checklisten, Scoresysteme u. a. berücksichtigt und eingepflegt werden. Bewährt hat sich ein schrittweise modularer Aufbau, damit für die Zukunft administrative und medizinische Doppelarbeit vermieden wird.

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